Samstag, 16. Februar 2008 / 20:00 Uhr / Infoladen Anschlag
AJZ Bielefeld / Heeper Str. 132 / 33607 Bielefeld
Seit dem 1. Dezember 2007 sitzt die Berliner Antifaschistin Andrea im Knast. Sie hat den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember 2007 während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten.
Ein Bündnis bestehend aus Antifa- und Soligruppen rufen zu einer Demonstration für die Freilassung Andreas auf. Die Demonstration findet am internationalen Frauentag, dem 8. März, statt und soll zum Frauenknast in Berlin-Pankow führen, in dem Andrea einsitzt.
Am 6. Januar 2008 will sich die NPD in Bad Pyrmont mit einer internen Wahlkampfveranstaltung auf die “heiße Phase” des laufenden Landtagswahlkampfes einstimmen. AntifaschistiInnen rufen zu einer Kundgebung unter dem Motto: “Keine Stimme den Nazis” um 11:00 Uhr vor dem Bahnhof in Bad Pyrmont auf.
Die Telefonnummer des Ermittlungsausschusses (EA) lautet: 05 21 - 560 06 90
Einen Aufruf der Antifa Hameln-Pyrmont, des VVN-BDA Nidersachsen und anderen gibt es als PDF zum [Download]
Am 21. Dezember 2007 soll in den Raeumlichkeiten der rechtsextremen Bildungsstaette Collegium Humanum in Vlotho eine Wintersonnenwendfeier mit anschliessendem Kameradschaftstreffen stattfinden. AntifaschistInnen mobilisieren zu einer Kundgebung nach Vlotho-Valdorf (Bretthorststraße / Ecke Krugweg), wenige 100 Meter vom Collegium Humanum entfernt.
Die Antifa-AG feiert Jubilaeum und beschert uns Sektempfang, 3 politische Veranstaltungen, Konzert und Party.
Wir laden alle die sich mit dem Projekt „Antifa-AG an der Uni Bielefeld“ kritisch und/oder solidarisch verbunden fühlen ein, mit uns in der Woche vom 26.-30. November zu diskutieren und zu feiern.
(Antifa-AG Uni Bielefeld, November 2007)
Eine Uebersicht der Veranstaltungen gibts auf unserer Terminseite oder direkt auf der Website der Antifa-AG. Mehr ueber die politischen Vortraege erfahrt ihr unter “den ganzen Artikel lesen”.
Offensichtlich als Zeichen ihrer Solidarität mit den BesetzerInnen des am Mittwoch geräumten autonomen Kulturzentrums RABATZ in Paderborn haben Aktivist_Innen in der Nacht zum Freitag ein Transparent mit der Aufschrift “Nach der Räumung ist vor der Besetzung” an einer Autobrücke über dem Ostwestfalendamms (Bielefelder Stadtautobahn) aufgehängt.
Bleibt zu hoffen, dass dies auch bald geschieht.
In der Nacht zum 9. November wurde an einer Fußgängerbrücke über den Ostwestfalendamm (Bielefelder Stadtautobahn) ein Transparent mit der Aufschrift “9. Nov. `38 `89 `07 - Deutschtum ist stets tödlich” aufgehangen.
Aus einer Erklärung der AktivistInnen dazu:
Mit unserer Aktion wollen wir einerseits an die Opfer der Reichspogromnacht erinnern. Andererseits wollen wir kritisieren, dass die nötigen Konsequenzen aus der deutschen Geschichte nie gezogen wurden und dass vor allem die Wiedervereinigung, die am selben Datum vollzogen wurde, ein besonderes Beispiel hierfür ist. Desweiteren soll auch dem zunehmenden Nationalismus und den damit einhergehenden “wieder stolz auf Deutschland sein können” eine klare Absage erteilt werden.
Deutschtum hat Kontinuität
Kein vergeben kein vergessen
Kein Friede mit Deutschland
Am Samstag den 9. November 2007 startet um 15:00 Uhr am Standort des ehemaligen RABATZ (nähe Hauptbahnhof) in Paderborn eine Demonstration für selbstverwaltete Freiräume. Sie richtet sich im speziellen gegen die Räumung des selbstverwalteten soziokulturellen Zentrums RABATZ am Mittwoch dieser Woche.
Organisiert Fahrgemeinschaften - bildet Bezugsgruppen - kommt zahlreich! Die Telefonnummer des Ermitlungsausschuss für Samstag lautet: 05 21 - 560 06 90
Autonome Zentren erkämpfen und verteidigen!
Das seit dem 29.09.07 besetzte ehemalige Cargogebäude am Paderborner Bahnhof in der Bahnhosstr. 31 wurde heute morgen um 9:00 Uhr durch die Polzei geräumt. Zehn AktivistInnen wurden in Polizeigewahrsam genommen. Eine Erklärung der BesetzrInnen gibt es auf www.rabatz.org.
Eine erste Spontandemo mit 30 TeilnehmerInnen formierte sich am Mittag in Paderborn nachdem die am Morgen festgenommen AktivistInnen aus dem Polizeigewahrsam gelassen wurden. Als Polizeikräfte versuchten die Demonstration mittels zwei Fahrzeugen abzudrängen, fuhr eine Polizeiwanne einer AktivistIn über den Fuß und verletzte diese.
Um 18:00 Uhr begann eine Solidemo in Paderborn mit etwa 200 TeilnehmerInnen. BeobachterInnen beschrieben das Auftreten der uniformierten Staatsgewalt als sehr aggressiv. Ein Bericht folgt an dieser Stelle.
Aktuelle News für den Moment unter den Kommentaren auf Indymedia
Paderborn: Rabatz geräumt - Demo um 18.00 Uhr (Indymedia, 07.11.2007, 15:19)
RABATZ in Paderborn geräumt HEUTE DEMO! (Indymedia, 07.11.2007, 14:45)
Besetztes Haus in Paderborn wird geräumt (Indymedia, 07.11.2007, 12:13)
Den laufend aktualisierten Pressespiegel gibt es weiterhin auf hiergeblieben.de
Cargogebäude in Paderborn besetzt: Autonomes Zentrum RABATZ ins Leben gerufen
verfasst am 02.10.2007

Seit Sonntag, dem 30.9.07, 1:00 Uhr ist in Paderborn das Rabatz besetzt. Es wird ein Freiraum in Paderborn für Kunst, Kultur und Politik. Das neue autonome Kulturzentrum befindet sich an der Bahnhofstraße gegenüber der städtisch, kapitalistischen Kulturwerkstatt. (Quelle: www.rabatz.org)
Aktuell finden jeden Abend Kulturveranstaltungen statt. Unterstützt die BesetzerInnen: Kommt vorbei und bringt Sofas, Klopapier, etc. mit, beteiligt euch an der Besetzung; organisiert Soliaktionen und verbreitet Infos!
Alles über die Geschichte und das Konzept sowie das Veranstaltungsprogramm erfahrt ihr auf der umfangreichen Website www.rabatz.org.
Einen umfangreichen Medienspiegel gibt es bei hiergeblieben.de.
Autonome Kultur und Politik durchsetzen,
Freiräume erkämpfen und verteidigen!
Pogrom in Mügeln (Sachsen) - Polizei zweifelt an rassistischen Hintergrund - AntifaschistInnen demonstrieren spontan
verfasst am 29.08.2007
In der Nacht zum Sonntag, dem 19. August 2007, hetzten 50 Deutsche acht Inder während eines Stadtfestes über den Marktplatz der Kleinstadt Mügeln, traten und schlugen auf sie ein und verletzten sie schwer.
Dabei skandierten sie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ und „Hier reagiert der nationale Widerstand!“. Ihre Opfer flüchteten in ein Gebäude, der rassistische Mob versuchte es zu stürmen. Ein Großeinsatz der Polizei beendete schließlich die Ausländerhatz.
Einen rassistischen Hintergrund sieht man bei der Polizei nicht zwingend gegeben, ein Sprecher sagte, man ermittle derzeit „in alle Richtungen“. Und der Bürgermeister von Mügeln, Gotthard Deuse, wird später in einem Presseinterview sagen: „Solche Parolen können jedem mal über die Lippen kommen.“




